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Pilgerspuren

Pilgerspuren aus dem mittelalterlichen Dortmund


Zur Blütezeit lag Dortmund in einer schönen Gegend. Die Stadt war von mächtigen Mauern umgeben, deren Schutz 14 Türme verstärkten. Schon von Weitem bot sie einen prächtigen Anblick, der durch sechs Tore und weitere sieben Türme der Kirchen und Klöster verstärkt wurde.

Im Mittelalter betraten Pilger die Stadt durch eines der Stadttore. Wer von Osten über den Hellweg kam, nahm das Ostentor, auf dem die Benediktkapelle stand.

Im Westen verließen viele Pilger die Stadt durch das Westentor mit seiner Jakobuskapelle. Wohl waren die Torkapellen in den Obergeschossen des Osten- und Westtores auch dazu gedacht, ein Gebet und ein Almosen zu hinterlassen.

Wer sich heute in Dortmund auf die Suche nach alten Pilgerspuren begibt, wird überrascht sein, denn er wird welche finden. Im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte sind Zeugnisse der Pilgerschaft und Jakobusverehrung zu sehen. Ein Besuch der Reinoldikirche ist empfehlenswert. Sie war Zwischenziel vieler Pilger, da sie reich mit Reliquien bestückt war.

In der unteren Etage der U-Bahn-Haltestelle Ostentor sind Darstellungen des alten Dortmunds mit seinen Toren und Türmen zu sehen.

Wer den alten Pilgerrouten durch Dortmund folgt, wird weitere Spuren des Pilgerwesens entdecken. Die Wege sind mit dem Muschelsymbol ausgeschildert und führen Richtung Süden nach Köln oder Richtung Westen über Neuss bis Aachen. Und wer mag geht einfach weiter.

 

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03.04.2020

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