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Steinkiste & Wallburg

Was tust Du, wenn kein Wanderziel vorliegt, Du aber etwas erleben möchtest? –

Ich nehme dann eine Wanderkarte von der Region, in der ich etwas entdecken möchte. In diesem Fall war es die Region des südöstlichen Münsterlandes. Ich schlug die Karte auf und mein Blick fiel auf die Region Beckum und die Beckumer Berge: „Steinkistengrab“ und „Germanenlager“ las ich. Das klang interessant. Großsteingräber hatte ich schon einige gesehen – die meisten in Niedersachsen. Großsteingräber, auch Hünen- oder Megalithgräber genannt, sind die ältesten Bauzeugnisse in Westfalen und zwischen 4000 und 5000 Jahre alt.
Unter der Bezeichnung Germanenlager konnte ich mir nichts genaues vorstellen. Auf der Karte waren Wallringe eingezeichnet. Ich wollte mich überraschen lassen.

meine Skizze ist nach Augenschein gezeichnet und nicht Maßstabtreumeine Skizze ist nach Augenschein gezeichnet und nicht Maßstabtreu

 

Somit war mein Wanderziel in wenigen Minuten ausgesucht. Nun brauchte ich noch einen Wanderparkplatz, den ich mit Hilfe einer App für Wanderer fand. Der Parkplatz an der Havixbrocker Straße Ecke Berger Weg schien günstig gelegen.

Meine Wanderroute (grün) in der Bauerschaft Dalmer und dem Havixbrocker Wald erstellte ich spontan und vor Ort. Mit einer Wanderkarte war das kein Hexenwerk.

Ich war gespannt - was erwartete mich?

 

 

 

Der Weg zum Steinkistengrab war von der Havixbrocker Straße aus beschildert. Schnell hatte ich das Grab, ein Galeriegrab aus Findlingen, erreicht. Die Kammer ist ungefähr 27 Meter lang und 1,5 Meter breit und gut erhalten. Der ehemalige Zugang zur Grabkammer ist noch erkennbar. Es fehlen einige Trag- und viele Decksteine. Eine Hinweistafel ist vorhanden. Diesen Ort habe ich lange auf mich wirken lassen!

 

Ein großer Deckstein liegt verrutscht neben der Tragsteinen.Ein großer Deckstein liegt verrutscht neben der Tragsteinen.

 

 

 

 

 


 

Auf dem weiteren Weg stellte sich heraus, dass das Germanenlager eine Wallburg aus dem 9./10. Jahrhundert war und an der alten Handelsstraße von Beckum nach Soest gelegen haben muss. Doch bevor ich begann zu recherchieren, wanderte ich durchs Unterholz. Die Wallanlage lag mitten im Wald. Einen Pfad hatte ich wohl verpasst oder übersehen. Doch dann, nach queren eines Baches sah ich den hohen Wallring der Kernanlage vor mir. Ich bin auf ihm entlang gelaufen und stellte schnell fest: dies ist ein besonderer Ort!        
                                                                                                        

 

 

 

 

 


Daheim las ich von archäologischen Ausgrabungen bei der Wallburg und ich wusste, ich werde diesen besonderen Ort nochmal aufsuchen.           

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06.08.2022

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